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Atmung (Pranayama)

Geeignet für:

„Bitte das Atmen nicht vergessen“ – diesen Satz wirst du beim Yoga-Workout im Studio sicher häufiger hören. Denn viele tendieren dazu, den Atem anzuhalten, wenn sie sich ganz besonders auf eine Übung konzentrieren. Sie atmen zwar heftig ein, vergessen aber wieder auszuatmen. Normalerweise atmen wir ganz unbewusst. Und das 24 Stunden am Tag. Im Yoga wird die Atmung während den Übungen und auch als eigenständige Übung gezielt eingesetzt.

Atmung 1

Atmung 2

Eine der acht Stufen des Yoga (Link Philosophie) ist das Pranayama, die Kontrolle über die Atmung. „Prana“ bedeutet soviel wie „Energie“. „Ayama“ steht für „beherrschen“ oder „kontrollieren“. Die Kontrolle der Atmung führt zur Vereinigung von Körper und Geist. Erfahrene Yogis üben regelmäßig Pranayama als Vorbereitung auf die Meditation. Es gibt in den verschieden Yoga-Arten viele unterschiedliche Atmungen. Die verbreitetste Atemtechnik ist die Ujjayi-Atmung. Dabei atmet man tief durch die Nase ein und aus. Der Mund bleibt geschlossen. Beim Ein- und Ausatmen entsteht ein Rauschton. Beim Bikram Yoga ist eine der Asanas die Feueratmung, bei der du schnell und kräftig immer wieder ein und sofort wieder ausatmest. Die Atmungen sprechen dabei verschiedene Muskelgruppen an. Wer Pranayama regelmäßig praktiziert wird eine Vergrößerung des Atemvolumens feststellen. Der Atem wir immer länger und feiner. Abgesehen von den Übungen des Pranayama solltest du dir in deinem hektischen Alltag immer wieder ein paar Momente nehmen, um ganz bewusst zu atmen. Horche in deine Atmung hinein. Wie ist sie? Schnell, ruhig, flach? Du wirst den Unterschied spüren.

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